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Capital: Tehran
Iran (IR) is a major energy and transit country in Western Asia, bordering Iraq, Turkey, Armenia, Azerbaijan, Turkmenistan, Afghanistan and Pakistan, with coastlines on the Caspian Sea, the Persian Gulf and the Gulf of Oman. Its foreign trade is dominated by crude oil, natural gas and petrochemicals, while the country depends on imports of machinery, technology and consumer goods. Customs clearance is handled electronically by the Islamic Republic of Iran Customs Administration (IRICA) through the EPL system with a risk-based green/yellow/red channel. The standard VAT rate is 10 percent (2026). Shahid Rajaee port in Bandar Abbas handles most container traffic, while Chabahar on the Gulf of Oman provides deep-sea access to the Indian Ocean bypassing the Strait of Hormuz. Iran is a central link of the INSTC north-south corridor. Since the 2025 sanctions snapback, comprehensive UN, EU, Swiss and US sanctions strongly shape trade compliance and payment processing.
Quick operational overview for international shipments to Asia. Product requirements, certificates, and clearance processes can vary significantly by destination.
Customs authority
Islamic Republic of Iran Customs Administration (IRICA / Gomrok)Import system
Elektronische Abfertigung über das EPL-System der IRICA mit risikobasiertem Kanalverfahren (grün/gelb/rot); angebunden an das Comprehensive Trade System (NTSW).
Export system
Ausfuhranmeldung elektronisch über EPL/IRICA und das Comprehensive Trade System; Exporte sind grundsätzlich von der Mehrwertsteuer befreit.
Import VAT
Präferenzursprung über das EAWU-Iran-Freihandelsabkommen (in Kraft seit 15.5.2025, rund 90 Prozent Warendeckung) sowie ECO; Ursprungszeugnis über IRICA und iranische Handelskammer.
Einfuhrverbote u.a. für Alkohol, Schweinefleisch und gegen Scharia oder öffentliche Ordnung verstossende Güter; viele Waren genehmigungs- und registrierungspflichtig.
Stark sanktioniert: UN-Snapback seit 27.9.2025 (Waffenembargo, Listungen); EU reimposed JCPOA-Massnahmen; Schweiz revidierte Iran-Verordnung seit 12.12.2025; US-OFAC-Embargo (ITSR).
Without warranty — always verify with freight forwarder/customs agent and official authorities.
Sehr hohes Compliance- und Zahlungsrisiko durch umfassende Sanktionen und SWIFT-Ausschluss; Spannungen um die Strasse von Hormuz; Explosion im Hafen Shahid Rajaee im April 2025.
Extreme Sommerhitze über 45 Grad am Persischen Golf, Staubstürme im Süden, ausgeprägtes Erdbebenrisiko landesweit sowie Schneefälle in den Gebirgsregionen im Winter.
Seit dem UN-Snapback 2025 verschärfte Sanktions- und Bankenlage; Zahlungsabwicklung erschwert; INSTC- und EAWU-Handel mit Russland gewinnen an Bedeutung; Hormuz-Risiko erhöht.
As of: 2026-06-23
Operational notes – no claim to completeness. Verify with your freight forwarder and official sources.
Source references without warranty. For legal/tax decisions consult official authorities.
Seit dem UN-Snapback vom 27.9.2025 sind die früher unter dem JCPOA aufgehobenen UN-Sanktionen wieder in Kraft (u.a. Waffenembargo, Listungen). Die EU hat ihre Massnahmen wieder eingeführt, die Schweiz setzt sie über die revidierte Iran-Verordnung (in Kraft seit 12.12.2025) um, und die USA unterhalten ein umfassendes OFAC-Embargo. Jede Lieferung erfordert eine sorgfältige Sanktions- und Güterprüfung.
Der Standardsatz beträgt 10 Prozent (Stand 2026; das Parlament lehnte eine Erhöhung auf 12 Prozent ab). Für bestimmte Güter gelten Sondersätze, etwa 12 Prozent auf Tabak und 20 Prozent auf Treibstoff. Grundnahrungsmittel, Medikamente und Bücher sind befreit. Zusätzlich fallen Zoll und die Commercial Benefit Tax auf den CIF-Wert an.
Zuständig ist die Islamic Republic of Iran Customs Administration (IRICA, lokal Gomrok) unter dem Wirtschafts- und Finanzministerium. Die Abfertigung erfolgt elektronisch über das EPL-System mit risikobasiertem Kanalverfahren (grün, gelb, rot).
Wichtigster Hafen ist Shahid Rajaee in Bandar Abbas am Persischen Golf, der den Grossteil des Containerverkehrs abwickelt. Chabahar am Golf von Oman ist der einzige Tiefseehafen mit direktem Zugang zum Indischen Ozean. An der kaspischen Küste sind Bandar Anzali und Amirabad relevant.
Der International North-South Transport Corridor (INSTC) verbindet Indien über Iran mit Russland und Nordeuropa. Iran ist das zentrale Transitglied; Bandar Abbas dient als südlicher Endpunkt, und Bahnprojekte wie Rasht-Astara sollen die Lücke an der kaspischen Westroute schliessen.
Verboten sind unter anderem Alkohol, Schweinefleisch sowie Güter, die gegen die Scharia oder die öffentliche Ordnung verstossen. Viele Waren sind genehmigungs- und registrierungspflichtig und müssen vorab im Comprehensive Trade System angemeldet werden.
Ja. Das vollwertige Freihandelsabkommen zwischen der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) und Iran ist seit dem 15.5.2025 in Kraft und deckt rund 90 Prozent der Warennomenklatur ab. Daneben bestehen Präferenzen im Rahmen der ECO. Für Schweizer Exporteure gibt es kein Freihandelsabkommen mit Iran.
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For international shipments, these terms are a good quick start: