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Capital: Tirana
Albania (ISO code: AL) is an Adriatic coastal state in the Western Balkans, bordering Montenegro, Kosovo, North Macedonia and Greece. It is not an EU member but has been linked to the EU since 2009 through a Stabilisation and Association Agreement establishing a free trade area, is an EU accession candidate and a member of CEFTA. Customs are handled by the General Directorate of Customs (Drejtoria e Pergjithshme e Doganave) through the electronic ASYCUDA World system; import VAT is generally 20 percent (reduced rates of 6 and 10 percent). Its foreign trade is shaped by clothing and footwear from contract manufacturing, mineral oil, metals, construction materials, agriculture and a growing tourism sector, with Italy as the main trading partner. In logistics terms Albania is primarily an Adriatic port and road market: the Port of Durres handles the bulk of throughput (around 196,500 TEU in 2024), complemented by Vlora, Shengjin and Saranda. Air freight runs through Tirana Nene Tereza Airport (TIA), while Corridor VIII and the A1 motorway link the Adriatic ports with North Macedonia and Kosovo. Rail transport is limited but is being modernised as part of Corridor VIII.
Quick operational overview for international shipments to Europe. Depending on the destination (customs union, VAT, product rules), steps and documents may differ.
Import system
ASYCUDA World (elektronische Zolldeklaration der DPD). Albanien wendet das Harmonisierte System an; Deklaration üblicherweise über lizenzierte Zollagenten.
Export system
ASYCUDA World (DPD). Präferenzieller Handel mit der EU im Rahmen des SAA und innerhalb der CEFTA.
Import VAT
EUR.1, EUR-MED und Ursprungserklärung auf der Rechnung. Albanien ist CEFTA-Mitglied und hat mit der EU eine Freihandelszone (SAA, seit 2009); weitere Präferenzabkommen u.a. mit EFTA und der Türkei.
Waffen und Militärgüter, Betäubungsmittel, geschützte Arten (CITES), bestimmte Agrar- und Lebensmittelimporte sowie verbrauchsteuerpflichtige Waren (Tabak, Alkohol, Mineralöl). Prüfung über die DPD.
Exportkontrolle für Dual-Use- und Militärgüter über die State Export Control Authority (AKSHE) nach EU-Listen. Als Beitrittskandidat folgt Albanien der EU-Aussen- und Sicherheitspolitik und übernimmt die EU-Sanktionen gegen Russland.
Without warranty — always verify with freight forwarder/customs agent and official authorities.
Aufstrebender Markt mit wachsendem Hafenumschlag, aber begrenzter Schieneninfrastruktur und teils unebenem Bergstrassennetz. Der Umschlag konzentriert sich stark auf Durres; geplant ist eine Verlagerung des Handelshafens nach Porto Romano und ein Umbau von Durres zum Tourismus- und Yachthafen.
Mediterrane Küste mit milden Wintern; im Berghinterland (Norden, Osten) Schnee und Strassensperren im Winter. Starkregen und Überschwemmungen können Strassen zeitweise beeinträchtigen.
Keine landesweite Störung verifiziert (Stand 2026-06-22). Albanien trat im Mai 2026 in die Schlussphase der EU-Beitrittsverhandlungen ein; laufender Ausbau von Hafen- und Strasseninfrastruktur.
As of: 2026-06-22
Operational notes – no claim to completeness. Verify with your freight forwarder and official sources.
Official sources
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Nein. Albanien ist kein EU-Mitglied, sondern Beitrittskandidat. Seit 2009 besteht ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit einer Freihandelszone zur EU, und Albanien ist Mitglied der CEFTA.
Der Regelsatz beträgt 20 Prozent. Reduzierte Sätze von 6 und 10 Prozent gelten unter anderem für Beherbergung, Bücher und bestimmte landwirtschaftliche Vorleistungen; internationaler Transport ist mit 0 Prozent befreit.
Die Generaldirektion der Zollverwaltung wickelt Deklarationen elektronisch über das System ASYCUDA World ab. Einfuhren werden üblicherweise von lizenzierten Zollagenten deklariert.
Üblich sind Handelsrechnung, Packliste, die elektronische Zolldeklaration (ASYCUDA World) und ein Transportdokument (CMR, B/L oder AWB). Bei Präferenzbehandlung kommt ein Ursprungsnachweis wie EUR.1 hinzu.
Der Hafen von Durres ist mit Abstand der grösste und wickelt den Grossteil des albanischen Stückgut- und Containerverkehrs ab (rund 196'500 TEU im Jahr 2024). Weitere Häfen sind Vlora, Shengjin und Saranda.
Ja. Dual-Use- und Militärgüter unterliegen der State Export Control Authority (AKSHE) auf Basis der EU-Listen. Albanien übernimmt zudem die EU-Sanktionen, etwa gegen Russland.
Die Landeswährung ist der Albanische Lek (ALL). Der Euro wird im Handel teilweise akzeptiert, ist aber kein gesetzliches Zahlungsmittel.
Wichtige Achsen sind der Korridor VIII (Durres - Tirana - Nordmazedonien) und die Autobahn A1 in Richtung Kosovo. Der Schienenverkehr spielt nur eine geringe Rolle.
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