Die Schweiz arbeitet mit 18 weiteren Staaten enger beim internationalen Handel zusammen.
Am 17. Juli 2026 trafen sich die Länder der sogenannten Future of Investment and Trade Partnership in Auckland, Neuseeland. Der Name ist etwas sperrig. Gemeint ist aber etwas Einfaches: Handelsländer wollen sich besser absprechen, damit Warenströme auch in schwierigen Zeiten funktionieren.
Es geht nicht um ein neues Freihandelsabkommen. Es geht auch nicht um neue Zolltarife. Die verabschiedeten Erklärungen sind nicht rechtsverbindlich.
Trotzdem ist das Thema für Spediteure, Verlader und Zollabteilungen interessant. Denn die letzten Jahre haben gezeigt, wie schnell Lieferketten ins Rutschen kommen können. Pandemie, Krieg, Sanktionen, Hafenstaus, Rohstoffmangel oder neue Exportkontrollen: Wenn jeder Staat alleine reagiert, wird es für die Wirtschaft schnell kompliziert.
Die beteiligten Länder wollen deshalb bei wichtigen Gütern besser zusammenarbeiten. Gemeint sind zum Beispiel Waren, Rohstoffe oder Produkte, die für Wirtschaft, Versorgung oder Sicherheit wichtig sind.
Ein zweiter Schwerpunkt ist der digitale Handel. Dabei geht es um weniger Papier, mehr elektronische Dokumente und einfachere Abläufe. Also zum Beispiel digitale Handelsdokumente, elektronische Nachweise oder Systeme, die besser miteinander funktionieren.
Für die Praxis wäre das wichtig. Wenn Dokumente digital sauber akzeptiert werden, spart das Zeit. Der Spediteur muss weniger Papier nachjagen. Der Verlader hat weniger Rückfragen. Und der Zollprozess wird im besten Fall schneller und klarer.
Neu dabei sind Peru, Südkorea und Thailand. Damit umfasst die Partnerschaft nun 19 Länder.
